Technologieführerschaft für Europa
Mit der neuen Chipfabrik in Dresden positioniert sich Europa im globalen Wettbewerb um Halbleitertechnologien. Die Fertigung vor Ort macht Europa unabhängiger von internationalen Lieferketten, die durch Krisen oder geopolitische Spannungen gefährdet sein können. Schlüsseltechnologien wie 5G/6G, autonomes Fahren und Industrie 4.0 werden durch die lokale Produktion entscheidend gegen Verwerfungen in der Lieferkette geschützt.

Fortschrittliche Strukturgrößen für die Zukunft
In der neuen Fabrik entstehen Chips mit Strukturgrößen von 28 Nanometern (nm) bis 12 nm. Diese Kategorien sind essenziell für moderne Anwendungen. Zudem sichern diese Strukturgrößen Europas Zugang zu Schlüsseltechnologien und treiben die Digitalisierung und Automatisierung voran:

  • 28-/22-nm-Chips werden in Industrieelektronik, Automobilsteuerungen und Telekommunikationsgeräten eingesetzt. Sie sind robust, kosteneffizient und ideal für langlebige Systeme.
  • 16-/12-nm-Chips eröffnen neue Möglichkeiten für Hochleistungsanwendungen in Mikrokontrollern für modernste Medizintechnik, Radarsystemlösungen für das autonome Fahren und der Industrie 4.0. Ihre hohe Leistungsfähigkeit bei geringerem Energieverbrauch macht sie unverzichtbar für zukunftsweisende Technologien.

Wachstum in der Region und darüber hinaus
Die Ansiedlung bringt Tausende neuer Arbeitsplätze, insbesondere in der Halbleiterproduktion, aber auch in Zulieferbetrieben, Start-ups und Dienstleistungsunternehmen. Sachsen als Kern des Mikroelektronikclusters „Silicon Saxony“ profitiert dabei besonders. Politik, Forschung und Industrie ziehen hier an einem Strang, um Europas technologische Unabhängigkeit zu stärken und die gesamte europäische Innovationslandschaft durch die lokale Produktion und neue Forschungskooperationen zu beleben.

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